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Dieses Buch ist wirlich lesenswert
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Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Das verleugnete Imperium: Chancen und Risiken amerikanischer Macht (Gebundene Ausgabe) Der Verfasser dieses Buches ist Schotte und steht deshalb deutschem Wissenschaftsverständnis näher als ein Engländer.Wie die "klassischen" Wissenschaftler des europäischen Kontinents erklärt er ganz am Anfang seines Buches, das immerhin 380 Seiten reinen Text-also ohne "Apparat"-füllt, wohin "die Reise geht". Denn bereits auf Seite 43 sagt er-ich kann dem wirklich nichts hinzufügen, weil ich diese Aussage für richtig halte-: "Ich befürchte in der Tat,daß die globale Macht der Vereinigten Staaten heute,so beeindruckend sie ist,auf viel schwächeren Grundlagen fußt,als allgemein angenommen wird.Die USA haben ein Imperium erworben,aber den Amerikanern fehlt die imperiale Geisteshaltung.Sie konsumieren lieber,als zu erobern, und bauen lieber Einkaufszentren als Nationen.Sie erhoffen für sich und andere ein langes Leben und fürchten einen frühen Tod auf dem Schlachtfeld. ...Wer die amerikanische Vorherrschaft durch eine "Dominanz auf ganzer Linie" erreichen und aufrechterhalten will,setzt,kurz gesagt,die falschen Akzente.Denn die Bedrohung für das amerikanische Imperium kommt nicht von aufstrebenden rivalisierenden Imperien in Ost und West.Zu meinem Bedauern muß ich sagen, daß sie von dem VAKUUM IM INNERN kommt-von dem Fehlen des Willens zur MACHT" (Hervorhebungen von mir).-
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 8. Oktober 2004 |